Master Konzeptionelles Entwerfen


IRGE + IGMA

March 31, 2014

SS 2014 Function follows Form


Dass die Form der Funktion folgt, ist wohl die am häufigsten zitierte These im Diskurs über Architektur. Durch die Verkürzung zum Schlagwort und die gleichzeitig inflationäre Häufigkeit im Gebrauch erfährt die eigentliche Aussage Sullivans einerseits eine missverständliche Deutung und andererseits eine Banalisierung als dehnbare Hülse für ein kurzsichtiges Erklären von Architektur und deren Bedeutung.
Die Reflexionen über „Form follows Function“ und auch deren Persiflagen sind zahlreich und beweisen, dass die Aussage zu einer Art Medium geworden ist, an dem sich unser Verständnis von Architektur und das Nachdenken über die Form und deren Entstehung spiegeln lässt.
Durch die Umkehrung des Begriffes und den damit verbundenen Wechsel der Blickrichtung wollen wir den Versuch unternehmen, den vermeintlich sicheren Pfad der Funktion als Vorgabe für unser architektonisches Handeln zu verlassen und im Umkehrschluss die Form als eine Vorgabe für eine funktionale Interpretation zu sehen.
Aufgabe wird es sein, ein zur Wahl stehendes Raumprogramm in eine von drei vorgegebenen spezifischen Formen zu entwerfen. Das Programm selbst als auch die Ausgangsform werden sich dabei im Verlauf des Entwurfprozesses durch die gewählten Strategien der Implementierung modifizieren und transformieren.

 

Mit der Kugel als vorgegebene Form entstand der Entwurf eines Learning-Centers.
Von Yuanzi Gao.

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Dem Hotel mit Therme liegt die Form des Tetraeders zu Grunde.
Von Katarzyna Wierzchnicka.

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Rafael Wojcik — Dodekaeder

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